Der Dortmunder Marathon im Überblick
In Dortmund gibt es zwar keinen klassischen City-Marathon mit internationalem Label, doch verschiedene Laufveranstaltungen locken jedes Jahr Hunderte Teilnehmende an. Dazu zählen etwa der Phoenix-Halbmarathon, der PSD Bank Citylauf und die Laufserie „Dortmunder Volksläufe“.
Typisch für Dortmund ist die abwechslungsreiche Streckenführung. Läuferinnen und Läufer erleben sowohl urbane Abschnitte als auch naturbelassene Wege. Besonders der Abschnitt entlang des Emscher-Wegs bietet eine ruhige, flache Strecke – ideal für Bestzeiten.
Wichtige Merkmale:
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Wechsel zwischen Asphalt, Waldwegen und Schotter
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Flache Abschnitte, aber auch leichte Anstiege
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Gut organisierte Versorgungsstationen
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Viele Zuschauer an Hotspots wie Phoenix-West und Innenstadt
Drei Dortmunder Laufgrößen und ihre Geschichten
1. Sven G., 52, Dortmund-Hörde
Sven ist ehemaliger Triathlet und mittlerweile Laufcoach. Er kennt jede Ecke des Phoenix-Sees und trainiert dort mehrmals die Woche. Seinen ersten Marathon lief er 1997. Seitdem hat er über 30 Mal die 42,195 km absolviert.
2. Katrin M., 39, Unna
Katrin begann mit dem Laufen nach der Geburt ihres zweiten Kindes. Heute läuft sie Ultradistanzen und gibt Workshops in Unna. Ihre Spezialität: mentale Stärke.
3. Hasan D., 44, Nordstadt
Hasan hat mit dem Laufen seine Gesundheit zurückgewonnen. Er ist Botschafter für integrativen Sport und motiviert junge Menschen, sich zu bewegen.
Alle drei betonen, wie wichtig die regionale Verbundenheit und die besondere Atmosphäre der Dortmunder Laufszene sind.
Die besten Trainingsmethoden
Was sagen die Profis?
Regelmäßigkeit ist wichtiger als Tempo. Wer sich auf einen Marathon vorbereitet, sollte mindestens 12 Wochen Zeit einplanen. Dabei gilt: lieber dreimal konstant laufen als fünfmal unregelmäßig.
Trainings-Hotspots in Dortmund:
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Phoenix-See Runde – 3,2 km flach, ideal für Tempoläufe
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Rombergpark – weicher Untergrund, perfekt für lange Einheiten
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Emscher-Weg – flacher Trail, gut für 10–20 km Läufe
Trainingsaufbau:
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Woche 1–4: Grundlagenausdauer
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Woche 5–8: Tempoläufe und Intervalltraining
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Woche 9–12: lange Läufe und Tapering
Tipp: Wer unsicher ist, kann sich professionelle Trainingspläne oder Coaching über https://ilnowa.de/ holen. Dort findet man auch lokale Laufgruppen und Events.
Ernährung und mentale Stärke
Vor dem Lauf:
Zwei bis drei Tage vor dem Marathon sollten Kohlenhydrate im Fokus stehen. Wichtig: nicht experimentieren. Nur essen, was man im Training getestet hat.
Am Lauftag:
Ein kleines Frühstück mit Banane, Toast oder Haferflocken reicht. Keine schweren Mahlzeiten. Während des Laufs sollten isotonische Getränke und Gels eingenommen werden – am besten ab Kilometer 10.
Mentale Techniken:
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Strecke in Abschnitte aufteilen
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Musik oder Mantras nutzen
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Rückblick auf harte Trainingswochen
Katrin aus Unna schwört auf die Visualisierung der Zielankunft. Hasan nutzt Atemtechniken aus dem Yoga, um den Fokus zu halten.
Tipps für den Wettkampftag in Dortmund
Wichtige Hinweise von erfahrenen Teilnehmenden:
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Frühes Erscheinen sichert stressfreien Start
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Parkmöglichkeiten am Westfalenpark nutzen
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Eigene Verpflegung in kleinen Flaschen mitführen
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Kleidung im Zwiebelprinzip
Kibice und Stimmung:
Am besten stehen Freunde und Familie an der Lindemannstraße oder an der Brücke über den Phoenix-See. Dort ist die Stimmung am stärksten.
Foto-Hotspots:
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Startbereich vor dem Stadion Rote Erde
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Blick vom Hochofen auf Phoenix-West
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Zieleinlauf mit Skyline im Hintergrund
Was bleibt vom Marathon in Dortmund
Ein Marathon ist nicht nur ein sportliches Event. Er verändert die Sicht auf den eigenen Körper und die Umgebung. Viele, die in Dortmund laufen, berichten von einer neuen Verbindung zur Stadt.
Laufen wird zur Bewegung nach innen. Dortmund bietet mit seiner Mischung aus Geschichte, Industrie, Natur und Emotionen den perfekten Raum dafür.
Wer noch Inspiration sucht, findet auf https://ilnowa.de/sport aktuelle Termine, Trainingsangebote und Interviews mit weiteren Laufbegeisterten.
Ein erfolgreicher Lauf beginnt nicht am Start, sondern Wochen vorher im Kopf und in den Beinen. Wer die Tipps der Dortmunder Laufgrößen beherzigt, läuft nicht nur schneller – sondern auch bewusster.